Geschichten für Alle - Emmas Welt

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Geschichten für Alle - Emmas Welt

Beitrag von Sophie Heinicke » 01.07.2024, 14:50

Geschichten für Alle
Nutzt ihr Chat GBT? Ich habe mir eines Tages überlegt: Was weiß die KI eigentlich über blinde Leute?
Es ist ja bekannt, dass die Technik leider auch nicht vorurteilsfrei ist. Sie arbeitet nun einmal mit dem, was im Internet zu finden ist. Und dafür tragen wir die Verantwortung.
So bin ich mit einem mulmigen Gefühl an meine Fragen herangegangen, wurde aber positiv überrascht. Die Antworten waren gut und differenziert. Also habe ich Chat GBT gebeten, mir eine lustige Geschichte über ein blindes Mädchen mit einer schönen Moral zu schreiben. Das Ergebnis gefiel mir und so möchte ich es mit euch teilen.

Emma und der versalzene Kuchen
Es war einmal ein blindes Mädchen namens Emma, das in einem kleinen Dorf lebte. Emma war bekannt für ihre fröhliche und positive Art, obwohl sie die Welt um sich herum nicht sehen konnte. Sie liebte es, Zeit mit den Dorfbewohnern zu verbringen und ihnen zuzuhören, wie sie Geschichten erzählten und über ihre Erlebnisse berichteten.

Eines Tages beschloss das Dorf, ein großes Fest zu veranstalten, um die Ankunft des Frühlings zu feiern. Alle waren aufgeregt, und die Dorfbewohner begannen, den Marktplatz zu schmücken. Emma war auch sehr gespannt und wollte unbedingt einen Beitrag leisten. Sie fragte ihre beste Freundin Lena, ob sie ihr helfen könnte, etwas Besonderes für das Fest vorzubereiten.

Lena überlegte kurz und hatte dann eine Idee. Sie schlug vor, dass Emma einen Kuchen backen könnte, da sie eine ausgezeichnete Bäckerin war. Emma war begeistert von der Idee und machte sich sofort an die Arbeit. Sie knetete den Teig, mischte die Zutaten und bereitete den Kuchen mit größter Sorgfalt zu.

Am Tag des Festes wurde Emmas Kuchen auf einem großen Tisch in der Mitte des Marktplatzes präsentiert. Die Dorfbewohner waren beeindruckt von dem wunderschönen Kuchen und lobten Emmas Talent. Während alle den Kuchen probierten, bemerkten sie jedoch etwas Merkwürdiges. Der Kuchen schmeckte nicht ganz so, wie sie es erwartet hatten.

Es stellte sich heraus, dass Emma versehentlich Salz statt Zucker in den Teig gegeben hatte. Die Dorfbewohner lachten herzlich über das Missgeschick und Emma lachte mit ihnen. Sie entschuldigte sich für den Fehler, aber alle versicherten ihr, dass es gar nicht schlimm sei und sie den Kuchen trotzdem liebten, weil er von ihr gemacht wurde.

Am Ende des Tages bedankten sich die Dorfbewohner bei Emma für den wunderbaren Kuchen und dafür, dass sie immer so viel Freude in das Dorf brachte. Emma erkannte, dass es nicht darum ging, alles perfekt zu machen, sondern darum, es mit Liebe zu tun und die Gemeinschaft zusammenzubringen.

Die Moral der Geschichte: Es ist nicht wichtig, immer alles richtig zu machen. Viel wichtiger ist es, mit Liebe und Freude bei der Sache zu sein und die Menschen um sich herum glücklich zu machen. Denn wahre Perfektion liegt nicht in der Fehlerfreiheit, sondern in der Herzlichkeit und dem Zusammenhalt.

(Artikel aus der Juli-Brücke 2024)

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