Rollenspiel - Suche Interessierte - Biete barrierefreien Zugang und Spielrunde
Verfasst: 22.08.2026, 09:55
Hallo zusammen,
ich habe gesehen, dass hier viel und gern über Hobbys geschrieben wird. Mein Hobby passt in keine der Rubriken so richtig hinein, deshalb stelle ich es einfach hier im Off-Topic vor. Es ist ein Hobby, das von Mitspielern lebt, und genau die suche ich: Pen-and-Paper-Rollenspiel.
Falls du den Begriff noch nie gehört hast: Pen-and-Paper ist gemeinsames Geschichtenerzählen mit Regeln. Einer aus der Runde ist der Spielleiter und beschreibt die Welt, alle anderen spielen je einen Helden und entscheiden, was er tut. Ob ein Plan gelingt, entscheiden Würfel. Man braucht dafür keine Grafik und keinen Bildschirm, nur Fantasie und Stimme. Deshalb ist dieses Hobby wie gemacht für uns: Am Spieltisch sind alle blind, denn die Welt entsteht sowieso im Kopf.
Ich bin hauptsächlich in Aventurien unterwegs, der Welt von Das Schwarze Auge. Ausflüge ins Weltall oder in ganz andere Welten gab es aber auch schon, da passe ich mich gern meiner Gruppe an.
Nun zum eigentlichen Anlass meines Beitrags. So schön das Hobby ist, als blinder Spieler stolpert man immer wieder über dieselben Hürden: Charakterbögen sind unzugängliche PDFs, Würfelprogramme sind Mausschubserei, und die Regelwerke sind dicke Wälzer, in denen man schlecht blättern kann. Genau dafür habe ich eine Lösung gebaut.
Seit einigen Monaten programmiere ich mit Hilfe von KI eine Rollenspielsoftware, die von Anfang an für blinde und sehbehinderte Nutzer entworfen wurde. Sie heißt Skularis und läuft unter Windows und macOS. Bedienen kannst du sie ganz nach deiner Arbeitsweise: komplett mit der Tastatur, wobei jede Zeile, jeder Wert und jedes Würfelergebnis sauber über den Screenreader angesagt wird, getestet mit NVDA und JAWS, dazu Klänge zur Orientierung. Genauso gut geht es mit der Maus, denn alle Funktionen sind auch klickbar. Und wer mit Vergrößerungssoftware oder einem Sehrest arbeitet, profitiert von der klaren, kontrastreichen Darstellung mit großen Schaltflächen und einer einfachen Navigation, die in jedem Menü gleich funktioniert. Nichts davon ist nachträglich zugänglich gemacht, Barrierefreiheit ist hier der Bauplan. So sitzen Blinde, Sehbehinderte und Sehende am selben Tisch, jeder bedient auf seine Weise.
ich habe gesehen, dass hier viel und gern über Hobbys geschrieben wird. Mein Hobby passt in keine der Rubriken so richtig hinein, deshalb stelle ich es einfach hier im Off-Topic vor. Es ist ein Hobby, das von Mitspielern lebt, und genau die suche ich: Pen-and-Paper-Rollenspiel.
Falls du den Begriff noch nie gehört hast: Pen-and-Paper ist gemeinsames Geschichtenerzählen mit Regeln. Einer aus der Runde ist der Spielleiter und beschreibt die Welt, alle anderen spielen je einen Helden und entscheiden, was er tut. Ob ein Plan gelingt, entscheiden Würfel. Man braucht dafür keine Grafik und keinen Bildschirm, nur Fantasie und Stimme. Deshalb ist dieses Hobby wie gemacht für uns: Am Spieltisch sind alle blind, denn die Welt entsteht sowieso im Kopf.
Ich bin hauptsächlich in Aventurien unterwegs, der Welt von Das Schwarze Auge. Ausflüge ins Weltall oder in ganz andere Welten gab es aber auch schon, da passe ich mich gern meiner Gruppe an.
Nun zum eigentlichen Anlass meines Beitrags. So schön das Hobby ist, als blinder Spieler stolpert man immer wieder über dieselben Hürden: Charakterbögen sind unzugängliche PDFs, Würfelprogramme sind Mausschubserei, und die Regelwerke sind dicke Wälzer, in denen man schlecht blättern kann. Genau dafür habe ich eine Lösung gebaut.
Seit einigen Monaten programmiere ich mit Hilfe von KI eine Rollenspielsoftware, die von Anfang an für blinde und sehbehinderte Nutzer entworfen wurde. Sie heißt Skularis und läuft unter Windows und macOS. Bedienen kannst du sie ganz nach deiner Arbeitsweise: komplett mit der Tastatur, wobei jede Zeile, jeder Wert und jedes Würfelergebnis sauber über den Screenreader angesagt wird, getestet mit NVDA und JAWS, dazu Klänge zur Orientierung. Genauso gut geht es mit der Maus, denn alle Funktionen sind auch klickbar. Und wer mit Vergrößerungssoftware oder einem Sehrest arbeitet, profitiert von der klaren, kontrastreichen Darstellung mit großen Schaltflächen und einer einfachen Navigation, die in jedem Menü gleich funktioniert. Nichts davon ist nachträglich zugänglich gemacht, Barrierefreiheit ist hier der Bauplan. So sitzen Blinde, Sehbehinderte und Sehende am selben Tisch, jeder bedient auf seine Weise.