Digital Kultur erleben

Hier könnt ihr coole Sportarten kennenlernen und findet hilfreiche Anregungen.
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Digital Kultur erleben

Beitrag von Reiner Delgado DBSV Mitarbeiter » 26.05.2020, 16:05

Ins Museum, Theater oder zu anderen Kultur-Events gehen - in der Menge bei einem feierlichen Getränk anschließend zusammen stehen und über die Werke fachsimpeln - das macht Spaß - geht aber gerade nicht gut.
Viele Kultureinrichtungen haben in Corona-Zeiten ihr digitales Angebot stark ausgebaut und interessante neue Formate entwickelt. Darüber informieren wir Euch. Geht mit Insidern auf Youtube ins Museum oder erfahrt in einem Podcast von der spannenden Suche nach einem verschollenen Gemälde von van Gogh. Fiebert mit Hamlet, der seinen Vater rächen will, den sein Onkel ermordet
Hier gibt es alle Infos aus unserem Online-Seminar.
Und jetzt seid Ihr dran. Habt Ihr weitere interessante Tipps? Dann registtriert Euch und tragt sie als Antwort in dieses Forums-Thema ein.

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    Annalena Knors
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Museum digital!? Zugang für blinde und sehbehinderte Museumsfans

Beitrag von Annalena Knors » 02.06.2020, 19:47

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu entschleunigen, mussten auch Museen und Galerien ab Mitte März für ihr Publikum schließen. Die ganz persönliche Begegnung mit Kunstwerken, Entdeckungstouren mit dem Smartphone vor Ort oder das anschließende Plaudern im Museumscafé – all das war auf unbestimmte Zeit nicht möglich. Spannend war nun, wie Museen reagierten. Manche von ihnen griffen lässig auf bereits bestehende digitale Kanäle zurück. Manche von ihnen nutzten die ungewohnte Situation zu neuen, mutigen Formaten. Und manche von ihnen wurden ohne digitale Ideen sogar „unsichtbar“.
 In diesem Beitrag werden neben bereits vor der Schließung der Museen etablierten Formaten auch ganz frische Ideen vorgestellt, um mit dem Publikum aus der Ferne in Kontakt zu kommen. Dabei immer im Fokus: Wie zugänglich sind diese Angebote für blinde und sehbehinderte Museumsfans?

So erwarten euch Anregungen zu Live-Führungen (per Instagram, Facebook oder Telefon), zu knackigen Kurzformaten (YouTube), aufwendig produzierten Podcasts und zu digitalen Ressourcen für eine Darstellung in 2D, 3D und 3D-Druck. In unserem Online-Seminar schauen wir uns diese Beispiele dann etwas genauer an und kommen dazu ins Gespräch, was erfüllt sein muss, damit diese spannenden Angebote auch von seheingeschränkten Personen entdeckt und genutzt werden können. Die folgenden drei Beispiele aus den übergeordneten Kategorien Live-Führung, Podcast und digitale Ressource könnt ihr euch im Vorfeld gerne zu Gemüte führen. Sie speisen sich vor allem aus dem Kunstbereich, werden in unserem Online-Seminar aber durch Beispiele aus historischen und technischen Museen erweitert. Ich freu mich auf Ergänzungen hier bei Offsight und auf unseren Austausch am 10. Juni!

Instagram Live-Führung
Gleich dieser erste Kulturtipp ist der experimentierfreudigste: Nehmt an einer Live-Videoführung über Instagram teil, tretet in Interaktion mit einer Kunstvermittlerin und anderen Teilnehmenden. Zum Beispiel im LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster am Sonntag (07.06.2020). Die aktuellen Kunstausstellungen „Karel Diericks“ und „Norbert Tadeusz“ werden jeweils in 45 Minuten vorgestellt. Diese Veranstaltungen sind nicht für blinde und sehbehinderte Besucher*innen konzipiert. Da digitale Live-Führungen neben analogen Angeboten aber immer attraktiver werden, ist es spannend genauer hinzuschauen, ob trotzdem ein Genuss entsteht oder was es braucht, um hier Genuss zu erzeugen. Einziger Haken: Zur Teilnahme müsst ihr euch bei Instagram registrieren. Nähere Infos zu diesen beiden Führungen findet ihr unter:
https://www.lwl.org/LWL/Kultur/museumku ... staltungen

Podcast
Im Herbst 2019 hat das Städel Museum Frankfurt einen extrem spannenden Podcast im Rahmen seiner großen van Gogh-Ausstellung veröffentlicht. Kurz vor seinem Tod malte Vincent van Gogh das „Bildnis des Dr. Gachet“. Seit einer Auktion 1990 ist nicht ganz sicher, wo sich dieses Gemälde aktuell befindet. Geht mit Johannes Nichelmann auf eine internationale Recherchereise und taucht ein in die 130-jährige Geschichte dieses Gemäldes. Ihr erfahrt viel über die Mechanismen des globalen Kunstmarktes, über die Motive von Sammler*innen und die so genannte „Provenienzforschung“ (Herkunftsgeschichte von Kunstwerken). Hier findet ihr die fünfteilige Podcastserie – aber Achtung: Suchtpotential!
http://newsroom.staedelmuseum.de/de/the ... el-podcast

digitale Ressource
Viele Museen schaffen zurzeit umfangreichen digitalen Zugang zu ihren Objekten. So werden sie online in den jeweiligen Datenbanken auffindbar, sichtbar und in manchen Fällen sogar für eine taktile Begegnung „reproduzierbar“. Auch wenn dieses Angebot vor allem für die sehbehinderten Museumsfans unter euch reizvoll sein kann (die digitalen Darstellungen verfügen über sehr gute Auflösungen und teilweise über 3D-Ansichten), sind in folgender Datenbank des US-amerikanischen Museums- und Forschungsverbunds (Smithsonian Institution) auch Dateien für einen 3D-Druck enthalten. Die Navigation innerhalb der Datenbank ist per Screen-Reader gut machbar. Das unschlagare Highlight ist aber, dass diese Datensätze eine so genannte CC0-Lizenz haben. Das heißt ihr könnt alle Ressourcen für jegliche Zwecke nutzen. Ihr könnt sie vervielfältigen, verfremden oder für eigene Design-Ideen verwenden. Zu „Smithsonian Open Access“ (englisch) geht es hier:
https://www.si.edu/openaccess

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Theater mit Audiodeskription im Netz

Beitrag von Lavinia » 05.06.2020, 17:19

„Die Theatersäle sind leer.“ Wie oft hat man diesen Satz in den letzten drei Monaten gelesen? Die Säle mögen leer sein, aber die virtuellen Räume sind so voll wie nie zuvor. Museen, Ausstellungen, Kinos und Theater lassen Livestreams und virtuelle Rundgänge aus dem digitalen Boden sprießen. Ein- bis zweimal wöchentlich stellen Theater wie das Deutsche Theater Berlin, das Berliner Ensemble und das Schauspiel Leipzig Livestreams vergangener Aufzeichnungen zur Verfügung. Die meisten davon sind leider nicht barrierefrei. Aber es sind einige glänzende Ausnahmen mit Audiodeskription dabei: „Bella Figura“ von der Schaubühne Berlin, „Die Schutzflehenden / Die Schutzbefohlenen“ und „Peer Gynt“ aus dem Schauspiel Leipzig oder „Hamlet“ aus dem Schauspielhaus Bochum.
Nach dreimonatiger Pause dürfen auch Theater allmählich wieder öffnen. So führt das Deutsche Theater Berlin im Juni „Die Pest“ von Albert Camus als Open-Air-Variante auf. Die Zuschauer sind jedoch auf 200 begrenzt, sodass digitale Angebote auch in naher Zukunft von Bedeutung sein werden. Der Vorteil dieses Formats ist natürlich, dass wir nicht auf den lokalen Spielplan beschränkt sind. Folgende Theaterstücke laufen derzeit oder demnächst mit Audiodeskription:

15. Juni 2020 um 18 Uhr: „Die Pest“ nach Camus im Stream des Deutschen Theater Berlin
„András Dömötörs Inszenierung der Pest hatte im November 2019 in der Box Premiere. Angesichts der Corona-Krise hat DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski nun zusammen mit dem Kameramann Lorenz Haarmann eine Quarantäne-Variante der Arbeit erschlossen. Die Inszenierung ist mit Audiodeskription verfügbar.“
https://www.deutschestheater.de/program ... heimspiel/

16. bis 18. Juni 2020 um 20:00 Uhr: „No Limit“ von Angela Alves - Online-Performance mit den Sophiensaelen Berlin
Die Sopiensäle Berlin zeigen eine Remote-Performance über ZOOM. Mit Online-Tastführung, Audiodeskription und Gebärdensprache feiern sie die Inklusion behinderter Menschen. Ein Livestream, der tatsächlich live ist. Eine Anmeldung ist notwendig.
https://sophiensaele.com/de/neuigkeiten ... s-no-limit

23. und 24 Juni 2020: „Jenufa“ – Oper von Leos Janacek im Stream der Deutschen Oper Berlin
„Enge und Bigotterie, Tradition und Kontrolle, das bäuerliche Leben auf dem mährischen Dorf unterm Brennglas: Wir folgen den Figuren durch die Jahreszeiten, erleben einen hitzigen, brutalen Sommer, auf den ein eisiger, grausamer Winter folgt. Im beginnenden Frühling werden wir Zeugen eines Fests, das keines ist. Die tragische Hochzeit mündet in ein großes Schuldeingeständnis. Gewalt und Schande, Kindsmord, Schuld und Sühne. All das will uns der Komponist vor Augen und Ohren führen, der unbeherrscht Aufbrausende, der bei seinen Landsleuten in Ungnade gefallen war, nachdem er sich abfällig über Smetana geäußert hatte.“
Der Link zum Stream wird demnächst auf der Seite des Berliner Spielplan Audiodeskription veröffentlicht: https://blog.theaterhoeren-berlin.de/th ... n-termine/

Bis 31. Juli 2020: „Hamlet“ von William Shakespeare- Aufzeichnung der Inszenierung des Schauspielhaus Bochum
"Der alte König Hamlet ist tot, sein Mörder und Bruder Claudius hat seine Witwe Gertrud geheiratet und sitzt jetzt auf dem Thron. Prinz Hamlet, krank vor Trauer, wird vom Geist seines Vaters heimgesucht. Der Geist befiehlt ihm, ihn zu rächen. In der Regie von Johans Simons mit Sandra Hüller in der Titelrolle wird Hamlet zu einem Plädoyer für radikale Ehrlichkeit.“
https://www.zdf.de/kultur/musik-und-the ... t-100.html
Nach dem Starten des Videos muss im Menu des Videos bei „Spracheinstellungen“ in der Rubrik „Audio“ die Audiodeskription ausgewählt werden.

Wie es mit der Inklusion der Theater auch im digitalen Raum weitergeht, was funktioniert und was nicht und vor allem, ob wir das brauchen - darüber sprechen wir am Mittwoch im Online-Seminar „Digital Kultur erleben“.

Ausstellungen online erleben

Beitrag von Reiner Delgado DBSV Mitarbeiter » 06.06.2020, 11:08

Hier ein paar Online-Angebote speziell für Kultur-Fans mit Seheinschränkung:
• Das Deutsche Historische Museum in Berlin bietet eine Audioführung zur aktuellen Hannah-Ahrendt-Ausstellung; sie ist eigentlich für Jugendliche konzipiert, greift aber auf sehr gelungene Bild- und Fotobeschreibungen zurück. Hier die einzelnen Tracks
• Das Palais Populaire zeigt gerade eine Ausstellung zu den "Verpackungskünstlern" Christo and Jeanne-Claude - "Projects 1963–2020". Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen können zwei ausgewählte Kunstwerke mit detaillierten Bildbeschreibungen und Erläuterungen entdecken.
Am 11.6.2020 um 16 Uhr ist ein TelefonTalk zur Kunst von Christo und Jeanne-Claude; Anmeldung unter freizeit@absv.de.
• Die Berlinische Galerie hat Ihre Sammlungspräsentation mit 17 Audioguidestationen und 7 Tastmodellen auch für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich gemacht. Die App Berlinische Galerie für iPhone oder Android führt nicht nur inklusiv durchs Museum, sondern kann auch bequem zu Hause auf dem Sofa genutzt werden.
• Die Neanderthal-App des Neanderthalmuseums in Mettmann bei Düsseldorf bietet einen Audioguide sowie Informationen zu Ausstellungen, Umgebung und vieles mehr. Um dich auf deinen Besuch im Museum optimal vorzubereiten, bekommst Du die wichtigsten Informationen zum Museum und die Audiotexte auf deinem Smartphone und kannst unabhängig und individuell die Ausstellung und das Tal besuchen. Die App gibt es kostenlos für iOS (zusätzlich mit Kinder-Audiotexten zur Dauerausstellung sowie Audiotexten zur Fundstelle) und auch für Android.
Der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) hat in seiner YouTube-Reihe (Der RBB macht Museum" verschiedene Museen besucht und sich von Insidern Kunst und ihre Hintergründe erklären lassen. Die Videos richten sich nicht speziell an Blinde und Sehbehinderte; man erfährt aber trotzdem sehr viel Spannendes:
Altes Museum
Museum Barberini Potsdam mit der impressionistischen Matisse-Ausstellung
Museum Barberini Potsdam mit "Monet Orte"
Alte Nationalgalerie
Neues Museum
Bauhaus
Berlinische Galerie (Auch zwei der o.g. Tastreliefs sind dort zu sehen, werden aber leider nicht erwähnt)
Die staatlichen Museen Berlin bieten auf ihrem [ulr=https://www.youtube.com/channel/UCQjfdJ ... qT0b4xoMtA]Youtube-Kanal[/url] vielfältige Infos aus ihren verschiedenen Museen, z. B.:
Karl Friedrich Schinkel, ein Architekt und Künstler, der das Gesicht Berlins im 19. Jahrhundert geprägt hat, wird von Lutz Hoffmann vorgestellt. Er arbeitet als Kunstvermittler seit vielen Jahren auf der Museumsinsel. Es wird viel im Bild gezeigt, aber auch die Beschreibungen sind sehr anschaulich.
Vortrag 1
Vortrag 2
Vortrag 3

Selbst aktiv werden

Beitrag von Reiner Delgado DBSV Mitarbeiter » 06.06.2020, 11:09

Viele Museen wollen Angebote auch für blinde und sehbehinderte Menschen machen und brauchen dafür unsere Mithilfe. Die Selbsthilfevereine vor Ort bekommen immer wieder Anfragen, dass Betroffene bei der Gestaltung inklusiver Angebote beraten und ihre Bedarfe einbringen sollen.
Besonders wichtig sin die Bereiche:
• Orientierung und Informationen
• Gute Objektbeschreibungen
• Tastmodelle
• Inklusive Führungen
Wollt Ihr Euch in der Beratung von Museen engagieren, dann helfen Euch ausführliche Hintergrundinfos auf der DBSV-Seite zu Museen

Noch mehr Ausstellungen und Kunst

Beitrag von Reiner Delgado DBSV Mitarbeiter » 16.06.2020, 22:31

• Die Ausstellung "Von Pflanzen und Menschen" des Deutschen Hygienemuseums in Dresden war wegen Corona nur kurz zu sehen. Mit digitalen Führungen kann man die Ausstellung trotzdem erleben.
Die Audio-Guides der Stiftung Haus der Geschichte Bonn sind auch zu Hause nutzbar für Ausstellungen in Bonn, Leipzig und Berlin.
• Die Staatsgalerie Stuttgarrt macht in Corona-Zeiten über 700 Werke digital zugänglich - auch den Audio-Guide kann man auf dem heimischen Sofa genießen.
• Mal nicht um Kunst geht's in den Podcast-Folgen des Deutschen Museums in München und bonn] zur Technik-Geschichte. Lauscht hinter die Kulissen!
• [url=https://berlinischegalerie.de/podcast/kunst-in-berlin/]Im Podcast der Berlinischen Galerie
spricht Direktor Dr. Thomas Köhler mit Kuratorinnen und Kuratoren über Hintergründe der Kunst aus Berlin. Ihr findet die Folgen auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Das Städelmuseum Frankfurt bietet ein breites digitales Angebot, darunter kurze Youtube-Videos "Ask an Artwork"
• Das Bach-Museum Leipzig bietet Audioguide Apps für iOS und Android nicht nur in Chinesisch und Niederländisch sondern auch in Deutsch mit Auudideskriptionen. Die Audio-Guide-Apps können auch von zu Hause aus alle Inhalte herunterladen und abspielen.
• Das Britisch Museum in London hat Audioguides von 18 Objekten in Deutsch veröffentlicht.
Die Objekte
Google Arts and Culture bietet vor allem digitale Abbildungen von Werken aus über 2000 Museen und Galerien weltweit. Das kann vor allem für sehbehinderte Menschen interessant sein, die die Anzeige der Bilder für sich optimal einstellen können.

Mehr digitales Theater

Beitrag von Reiner Delgado DBSV Mitarbeiter » 16.06.2020, 22:49

Aus einer Pressemitteilung des Berliner Spielplans Audiodeskription
Am 15. Juni wird „Die Pest“ nach dem Roman von Albert Camus - in der brandaktuellen Quarantäne-Adaption des Deutschen Theater Berlin - mit Audiodeskription als Video-on-Demand im DT-Heimspiel-Stream zu hören sein. Die Deutsche Oper Berlin feiert ihre digitale AD-Premiere mit einer vielgelobten Opernaufführung: Am 23ten und 24ten Juni 2020 wird „Jenufa“ mit AD zu hören sein. Und auch das Berliner Ensemble macht seine Bösenbubengeschichte für Erwachsene „Max und Moritz“ als Hörfassung vom 25ten bis 30ten Juni 2020 im Online Stream BE at home zugänglich.
Der Podcast des Berliner Spielplan Audiodeskription lässt Sie ab dem 14ten Juni zu diesen Inszenierungen hinter die Kulissen hören: So berichtet etwa Pest-Darsteller Bozidar Kocevski über die Arbeit an der Quarantäne-Fassung. Wie immer sind außerdem spezielle akustische Einführungen vorbereitend zu den Stücken auf dem Podcast Kanal von theaterhoeren-berlin.de zu finden.
Zur Reflektion der ersten Spielzeit mit Audiodeskription wird am Sonntag den 28. Juni 2020 um 11 Uhr die dritte Theaterclub-Matinée des Berliner Spielplan Audiodeskription als Audio-Chat via Zoom stattfinden. Diesmal besprechen wir neben den zahlreichen im Juni gezeigten Stücken mit Audiodeskription, wie es in der Spielzeit 2020/21 mit Theater und mit Audiodeskription weitergehen kann. Nicht nur Berliner*innen sind eingeladen, teilzunehmen! Mit dabei als Moderatorin die Bloggerin von theaterhoeren-berlin.de Lavinia Knop-Walling und Projektleitung des Berliner Spielplans Imke Baumann. Anmeldungen werden unter presse@theaterhoeren-berlin.de angenommen.

Fotoausstellung zum Hören und Anfassen im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Beitrag von Robbie Sandberg DBSV Mitarbeiter » 20.07.2020, 10:06

das LWL-Freilichtmuseum Detmold stellt in diesem Jahr in der Fotoausstellung „Erzähl mir was vom Pferd!“ die Beziehungen der Westfalen zu ihren Pferden in den Mittelpunkt.
Die Fotografin Tuula Kainulainen ist durch Westfalen gereist und hat die Menschen mit ihren Pferden fotografiert. Sie zeigt besondere Situationen, bei denen Pferde wichtige Begleiter sind, zum Beispiel bei der Therapie oder bei der Polizei.
Gemeinsam mit einer Dramaturgin und einem Profisprecher wurden Hörstücke aus Klang und Erzählung erarbeitet, die die Bilder szenisch inszenieren, es stehen Tastobjekte zur Verfügung und es gibt ein Bodenleitsystem.
Für alle, die nicht nach Detmold kommen können, findet sich zudem die komplette Ausstellung mit allen Texten und digitalen Ergänzungen auch im Internet auf der inklusiven Website:
https://www.vompferd.lwl.org/de/

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