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Der DBSV und alles Wissenswerte

Verfasst: 29.10.2025, 14:46
von Sophie Heinicke
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) — Überblick und Struktur
Im Folgenden findest du einen ausführlichen, aber sachlich verständlichen Text über den DBSV, seine Entstehung, Gliederung, Gremien, Mitgliedsgruppen (Landesvereine und korporative Mitglieder), die wichtigsten Arbeitsbereiche der Geschäftsstelle sowie weitere Strukturen (z. B. die Rechtsberatungsgesellschaft rbm). Die Abschnitte sind so aufgebaut, dass du sie direkt in ein Informationsblatt oder ein Einsteiger-Dokument für Interessierte übernehmen kannst.

1. Was ist der DBSV? Kurzbeschreibung
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) ist der bundesweite Dachverband der Selbsthilfeorganisationen für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Augenpatientinnen und -patienten in Deutschland. Er vertritt Interessen, bietet Beratung und koordiniert politische Lobbyarbeit, Facharbeit und Projekte auf Bundesebene. Die Arbeit des Verbandes wird von einer zentralen Geschäftsstelle in Berlin koordiniert.

2. Wichtige Fakten zur Entstehung und Geschichte
• Ursprünge und Gründungsjahr: Die Wurzeln der organisierten Selbsthilfe im Blindenwesen reichen ins 19. Jahrhundert (z. B. erste Blindengenossenschaften ab 1872). Der unmittelbare Vorläufer des heutigen Dachverbands ist der Reichsdeutsche Blindenverband, gegründet 1912 — daraus entwickelte sich später der heutige DBSV.
• Historische Meilensteine (Auswahl): Einführung der Braille-Schrift in Deutschland (späte 1870er), Aufbau von Blindenschulen und beruflichen Bildungsangeboten, Entstehung von landesweiten Blindenvereinen im 19. und frühen 20. Jahrhundert; im 20. Jahrhundert wuchs das Netz an Berufsbildungswerken, Werkstätten und Beratungsangeboten. (Für eine ausführliche Zeitleiste siehe die historischen Seiten des DBSV.)
• Mitglieder und Verbünde: Der DBSV bündelt heute die Arbeit von 19 eigenständigen Landesvereinen und arbeitet mit zahlreichen Fachorganisationen und Einrichtungen zusammen. (Zahlen und Angaben können sich ändern — die Website ist die aktuellste zentrale Quelle.)

Mehr zur Historie: https://www.dbsv.org/historisches.html# ... %20Betrieb.

3. Grundlegende Struktur / Gremien des DBSV
Der DBSV hat eine klassische Dachverbands-Struktur mit klar getrennten Gremien und einer hauptamtlichen Geschäftsstelle.

3.1 Die übergeordneten Gremien
• Verbandstag – das oberste Organ (z. B. Delegiertenversammlung). Hier werden grundlegende Richtungsentscheidungen getroffen (Satzung, Leitlinien, Wahl von Präsidium/Verbandsrat etc.).
• Verbandsrat – setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Präsidiums, je einem Vertreter der ordentlichen Mitglieder (Landesvereine) und ausgewählten Vertretern der korporativen Mitglieder. Wichtige Aufgaben des Verbandsrates sind u. a.: Festsetzung von Beiträgen/Umlagen, Prüfung der Tätigkeit des Präsidiums, Entgegennahme des Tätigkeitsberichts, Genehmigung des Jahresabschlusses und Entscheidung über die Entlastung des Präsidiums. Der Verbandsrat tagt in der Regel mehrmals jährlich.
• Präsidium – das ehrenamtliche Führungsgremium / Vorstand (Präsident/in, Vizepräsidenten, weitere Präsidiumsmitglieder). Das Präsidium leitet die strategische Ausrichtung und vertritt den Verband nach außen; es arbeitet eng mit der Geschäftsführung der Geschäftsstelle zusammen.

Zum Präsidium: https://www.dbsv.org/praesidium.html
Mehr zur Struktur: https://www.dbsv.org/struktur.html

3.2 Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle in Berlin ist das operative Zentrum: sie setzt Beschlüsse um, organisiert Projekte, führt Kommunikation, Rechtssachen, Beratung, Redaktion, Fundraising, Buchhaltung usw. Auf der Website des DBSV sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit ihren Aufgabenbereichen aufgelistet (ein guter Überblick über die internen Arbeitsfelder).

Ansprechpartner: https://www.dbsv.org/ansprechpartner-dbsv.html
Tätigkeitsberichte: https://www.dbsv.org/taetigkeitsberichte.html

4. Weitere Strukturen
4.1 Fachausschüsse und Fachgremien
Um spezielle Themen fachlich zu bearbeiten, betreibt der DBSV zwei Ebenen von Gremien:

• Übergreifende Fachausschüsse (gemeinsame Gremien mit anderen Verbänden/Organisationen), z. B.:
o FIT — Gemeinsamer Fachausschuss für Informations- und Telekommunikationssysteme (Digitalisierung / Barrierefreiheit IT).
o GFUV — Gemeinsamer Fachausschuss für Umwelt und Verkehr (Bau, Verkehr, Mobilität).
o FBS — Gemeinsamer Fachausschuss für die Belange Sehbehinderter.
o GFTB — Gemeinsamer Fachausschuss hörsehbehindert / taubblind.
• DBSV-Fachgremien (intern, themenspezifisch), z. B. Blindenführhundhalter, Bundesfachgruppe IT, Hilfsmittelberater, Frauenbeauftragte, Fachgruppen für Sportarten (Blindenfußball, Torball), „Fit fürs Ehrenamt“ usw. Diese Gremien liefern fachliche Empfehlungen, erarbeiten Positionspapiere und organisieren Fortbildungen und Veranstaltungen.

Zu den übergreifenden Fachausschüsse: https://www.dbsv.org/fachausschuesse.html
Alle Fachgremien: https://www.dbsv.org/dbsv-fachgremien.html

4.2 Landesvereine — wer gehört dazu, Rolle, Suche vor Ort
• Was sind Landesvereine?
Die Landesvereine sind eigenständige, selbstständige Vereine auf Länderebene, die lokale Beratung, Reha-Information, Freizeitangebote, Rechtsberatungshinweise, Interessenvertretung gegenüber Landesbehörden und konkrete Serviceleistungen für Betroffene und Angehörige organisieren. Insgesamt hat der DBSV 19 solche Landesvereine.
• Liste (Auswahl / Orientierung):
Auf der DBSV-Seite sind alle Landesvereine alphabetisch nach Bundesländern aufgeführt (z. B. Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K., Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin, Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen u. v. m.). Die Seite enthält Kontaktdaten und eine PLZ-Suche, mit der man den zuständigen Landesverein schnell findet.
Die Landesvereine: https://www.dbsv.org/landesvereine.html

• Seit wann es die Landesvereine gibt:
Die Gründungsjahre variieren stark: einige Landesvereine gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück (als Beispiel nennt die DBSV-Liste den Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin – gegr. 1874). Bei den meisten anderen Landesvereinen sind Gründungsdaten nicht zentral auf der DBSV-Übersichtsseite aufgelistet; sie stehen in der Regel auf den Webseiten der jeweiligen Landesvereine selbst. Wenn du eine vollständige Tabelle mit Gründungsjahren aller 19 Landesvereine möchtest, kann ich diese für dich zusammenstellen — das ist aber eine Recherche zu Einzelseiten der Landesvereine (kann ich gerne jetzt durchführen und in einer Tabelle zusammenfassen).

4.3 Korporative (kooperative) Mitglieder — wer sie sind und was sie tun
• Was bedeutet „korporative Mitglieder“?
Korporative Mitglieder sind Organisationen, Einrichtungen und Träger, die im Blinden- und Sehbehindertenwesen tätig sind, aber nicht den Status eines ordentlichen Mitglieds (Landesverband) haben. Sie arbeiten themenbezogen im DBSV mit, stellen Expert:innen in Gremien und bringen praktische Einrichtungen/Leistungen in die Verbandsarbeit ein.
• Stimmberechtigte und nicht stimmberechtigte korporative Mitglieder:
Die korporativen Mitglieder einigen sich für die Dauer einer Amtsperiode auf sechs stimmberechtigte Vertreter im Verbandsrat; daneben gibt es weitere nicht stimmberechtigte korporative Mitglieder (die ebenso fachlich mitarbeiten).
• Beispiele & typische Aufgaben der korporativen Mitglieder (Auswahl):
o Berufsförderungswerke (z. B. BFW Mainz, BFW Düren, BFW Würzburg, BFW Halle) – bieten berufliche Bildung, Qualifizierung und Reha für blinde und sehbehinderte Menschen.
o Bildungs- und Hilfsmittelzentren (z. B. Deutsche Blindenstudienanstalt „Blista“ Marburg) – Aus- und Weiterbildungsangebote, Hilfsmittelberatung, Medien- und Bildungsangebote.
o Stiftungen und soziale Träger (z. B. Nikolauspflege Stuttgart, Blindenhilfswerk Berlin) – Träger von Einrichtungen, Wohn- und Betreuungsangeboten, therapeutischen und sozialen Diensten.
o Fachverbände (z. B. Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, Pro Retina) – fachliche Expertise zu Bildung, Forschung und Selbsthilfe bei spezifischen Erkrankungen.
o Medien- und Serviceeinrichtungen (z. B. Mediengemeinschaft / Hörmedien, Sehbehinderten- & Blindenzentren) – Produktion barrierefreier Medien, Verbreitung von Hörbüchern, Zeitschriften, Beratungsangebote zu Mediennutzung.

• Seit wann es die korporativen Mitglieder gibt:
Die Aufnahme als korporatives Mitglied ist unabhängig vom Gründungsdatum der Organisation; viele der genannten Einrichtungen bestehen teils seit Jahrzehnten, die konkreten Gründungsjahre findest du direkt auf den Websites der einzelnen Einrichtungen (in der DBSV-Liste sind die Mitglieder mit Kontaktdaten und Links aufgeführt).
Hier sind alle kooperativen Mitglieder aufgelistet: http://home-designed-for-all.com/kontakt/korres.html

5. Arbeitsbereiche der DBSV-Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle betreibt eine Vielzahl von Fachbereichen — die zentrale Anlaufstelle „Ansprechpartner“ auf der DBSV-Website nennt konkrete Personen und ihre Aufgaben. Aus dieser Liste lassen sich die Hauptarbeitsfelder ableiten:

Wichtige Arbeitsbereiche (Kurzbeschreibung)
• Geschäftsführung & Verwaltung — strategische Leitung, Koordination, Personal, Buchhaltung, Finanzen. (z. B. Geschäftsführer, Assistenzen, Buchhaltung).
• Recht / Justiziariat — rechtliche Beratung, Verbandsklagen, Unterstützung von Mitgliedern in Rechtsfragen; teils in Kooperation mit der Rechtsberatungsgesellschaft rbm.
• Referat Soziales / Patientenarbeit („Blickpunkt Auge“) und Frühförderung/Bildung — Beratung zu Blindengeld, Eingliederung, Frühförderung, schulischen Fragen, Patientenarbeit.
• Barrierefreiheit (Bau/Verkehr & digital) — Normen, Verkehrspolitik, digitale Barrierefreiheit, Projekte zur Durchsetzung barrierefreier Produkte und Dienstleistungen (z. B. Engagement beim Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, Normungsarbeit).
• Kommunikation & Redaktion — Verbandskommunikation, Pressearbeit, Social Media, Redaktion der Verbandszeitschrift Sichtweisen, Hör- und Printmedien.
• Projekte & Veranstaltungen — Initiierung und Koordination von Projekten (national & EU), Organisation von Veranstaltungen wie der „Woche des Sehens“, Louis-Braille-Festival, Hörfilmpreis etc.
• Fundraising & Fördermittelmanagement / Spenderservice — Einwerbung von Mitteln, Verwaltung von Spenden, Spenderbetreuung.
• Beratung & Reha-Koordination — Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige, Vermittlung zu Landesvereinen und Fachstellen.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend — die Website listet zahlreiche konkrete Stellen und Projektverantwortliche (mit Telefonnummer und E-Mail). Das ist sehr praktisch, wenn Interessierte direkt Kontakte in bestimmten Fachbereichen suchen.

6. Die Rechtsberatungsgesellschaft „Rechte behinderter Menschen“ (rbm)
• Was ist rbm?
Die rbm — Rechte behinderter Menschen ist eine vom DBSV gegründete Rechtsberatungsgesellschaft (als separate, rechtlich selbstständige Einrichtung), die rechtliche Beratung und Vertretung für Menschen mit Behinderungen und speziell für blinde/sehbehinderte Personen anbietet. Sie unterstützt z. B. in Widerspruchs- und Klageverfahren bei Leistungen, Schwerbehindertenausweisen, Blindengeld etc.
• Gründungsdatum und Rechtsform:
Die rbm nahm ihre Arbeit am 1. Oktober 2009 auf; sie ist in einer eigenen Trägerstruktur organisiert (Impressum/Angaben auf der rbm-Seite).
• Zusammenarbeit mit dem DBSV:
rbm ist eng mit dem DBSV verknüpft (DBSV ist Gesellschafter / Trägerstruktur), arbeitet jedoch als spezialisierte Rechtsberatung und ergänzt damit das Beratungsangebot der Landesvereine und der Geschäftsstelle.

Mehr zur Rechtsberatung: https://www.dbsv.org/rechtsberatung.html

7. Internationale Mitgliedschaften und besondere Aufgaben des DBSV
• Internationale Verbünde: Der DBSV ist Mitglied in der European Blind Union (EBU) und in der World Blind Union (WBU) — dadurch werden europäische und globale Positionen zur Barrierefreiheit und Teilhabe mitgeprägt.
• Kampagnen, Standards, Musterverfahren: Der DBSV engagiert sich in Gesetzgebungs- und Normungsfragen (Barrierefreiheitsrecht, Fahrgastrechte, Digitales) und ist in Deutschland eine anerkannte Stimme bei Verbraucher- und Teilhabefragen. Beispielsweise arbeitet der Verband an Standards für barrierefreie IT-Produkte und an Verkehrspolitikfragen.

Mehr zu internationalen Verknüpfungen: https://www.dbsv.org/internationales-engagement.html

8. Öffentlichkeitskanäle
Nachfolgend liste ich alle wichtigen sichtbaren Kanäle und Medien auf, über die der DBSV öffentlich kommuniziert.

8.1 Offizielle Website & Presse
• Webseite (dbsv.org) – zentrale Anlaufstelle für alle Informationen, Publikationen, Kontaktadressen, Mitgliedschaftsinformationen, Beratungsangebote.
• Presse / Pressemitteilungen – zentraler Pressebereich mit aktuellen Pressemeldungen, Pressebildern, Ansprechpartnern und dem Presseverteiler (Pressemitteilungen ab 2014 online). Wird für politische Stellungnahmen, Kampagnen und wichtige Verbandsmeldungen genutzt.
Pressemitteilungen: https://www.dbsv.org/pressemitteilungen.html
Pressebilder: https://www.dbsv.org/pressebilder.html

8.2 Eigene Medien (regelmäßig erscheinend)
• DBSV-Inform – gemeinsames Hör- und Infoangebot (DAISY-Hörmagazine der Landesvereine, Verbandsmagazin „Sichtweisen“, Jugendmagazin). Verfügbar als DAISY-CD, online-Plattform und App („DBSV-Inform“). Sehr wichtig für barrierefreie Informationsverbreitung.
Alle Infos zu DBSV Inform: https://www.dbsv.org/dbsv-inform.html
• Verbandsmagazin „Sichtweisen“ – Verbandsmagazin mit Fachartikeln, Verbandsinfos, Berichten; in verschiedenen Formaten zugänglich.
Alle Infos zu den Sichtweisen: https://www.dbsv.org/verbandszeitschrif ... eisen.html
• Die Brücke, das Braille-Jugendmagazin des DBSV: Erscheint monatlich in Punktschrift und kann in Kurz-sowie Vollschrift gelesen werden. Interessierte können ein kostenloses Probeexemplar bekommen; Abonnenten bekommen es automatisch per Post nach Hause
Alle Infos zur Brücke: https://www.dbsv.org/bruecke.html

8.3 Soziale Medien & Messenger
Der DBSV nutzt mehrere Social-Media-Kanäle aktiv (Stand Ende 2024/2025):
• Facebook – weiter aktiv, wird für Meldungen, Termine und Reichweitenkommunikation genutzt.
DBSV: https://www.facebook.com/DBSV.org/
• Instagram – mittlerweile für den „großen“ Verein unter dbsv_org und für die Jugend unter dbsv_jugendclub; Jugend war einer der ersten Accounts und hat bewiesen, dass eine Bilderplattform für blinde und sehbehinderte User funktioniert; offizieller Account für jüngere Zielgruppen, Visuals, Hinweise zu Aktionen und Jugendangeboten.
DBSV: https://www.instagram.com/dbsv_org/?hl=en
Jugend: https://www.instagram.com/dbsv_jugendclub/?hl=en
• LinkedIn – zur Ansprache von Fachöffentlichkeit, Kooperationspartnern und politischen Stakeholdern.
DBSV: https://www.linkedin.com/company/dbsv-o ... bdomain=de
• YouTube – Kanal mit Videos, Podcast-Clips und Seminaraufzeichnungen; insbesondere für barrierefreie Videoformate und Podcastbereitstellung; dort wird auch der ILSC gestreamt
DBSV: https://www.youtube.com/channel/UCW7pxS ... 3VHKQ/live
Jugend: https://www.youtube.com/channel/UCW7pxS ... 3VHKQ/live
• WhatsApp-Kanal – seit 2024 gestartet; wird als weiterer direkter Kanal für Informationen/Community-Angebote genutzt.
Kanal: https://www.dbsv.org/aktuell/dbsv-start ... naele.html
• X (ehem. Twitter) – Accounts wurden (Stand Ende 2024) stillgelegt bzw. zurückgefahren; der DBSV nutzt X derzeit nicht mehr aktiv.

8.4 Newsletter, Mailinglisten, Foren und Podcasts
• Newsletter „dbsv-direkt“ – regelmäßige Verbands-Newsletter für Abonnenten (Anmeldung über Website).
DBSV Direkt: https://www.dbsv.org/newsletter-dbsv-direkt.html
• DBSV-Jugend-Mailingliste – Mailingliste speziell für die Jugend (Anmeldung per E-Mail: dbsv-jugend-subscribe@as-2.de).
Mailingliste: https://www.as-2.de/mailman/listinfo/dbsv-jugend
• DBSV Newsletter: Dort gibt es nur Jugendspezifische Angebote
Newsletter: https://www.as-2.de/mailman/listinfo/nl-jugendclub
• Podcast(s) – z. B. Jugend-Podcast offSight (Themen: Gadgets, Lifestyle, Politik, Angebote), außerdem das „Sichtweisen“-Podcast-Format (Präsidiumsgespräche). 
Podcasts: https://sichtweisen-online.org/dbsv-podcasts
• Offsight-Forum / Community-Plattform – Diskussions-/Austauschplattformen für junge Menschen (als dauerhaftes Archiv für Seminarinhalte etc.); dort gibt es ebenfalls einen geschützten Bereich für die Jugendvertretenden
Forum: https://offsight.de/
• WhatsApp-Communities: Es gibt mittlerweile zwei Communities für blinde und sehbehinderte Leute. Die Jugend-Community ist für Leute bis 35 Jahre und in verscihedene Gruppen zu unterschiedlichen Themen gegliedert.
Zur Jugend-Community: https://www.dbsv.org/U25.html
• Veranstaltungskalender: Hier findet man bundesweite Veranstaltungen für junge Interessierte.
Veranstaltungskalender: https://www.dbsv.org/jugendkalender.html

8.5 Lokale/regionale Kanäle der Landesvereine
Landes- und Ortsvereine betreiben eigene Websites, Social-Media-Seiten, lokale Newsletter und regionale Hörmagazine — diese sind wichtige Schnittstellen zur Beratung vor Ort und zur Anbahnung von Mitgliedschaften/ehrenamtlichem Engagement. (Die Landesstruktur wird über die DBSV-Seite und die Landesvereine koordiniert.)

9. DBSV-Jugend — Angebote, Kanäle und Formate
Die DBSV-Jugend (DBSV-Jugendclub) ist die zentrale Plattform für junge blinde und sehbehinderte Menschen (bis 35 Jahre). Das Angebot ist vielfältig — von Freizeit und Reisen bis zu Bildungsangeboten und digitalen Formaten.

Mehr zum aktuellen Jugendprojekt: https://www.dbsv.org/offtimeprojekt.html
Mehr zu unseren Regionalen Jugendgruppen: https://www.dbsv.org/regionale-jugendgruppen.html

9.1 Hauptangebote & Aktivitäten der DBSV-Jugend
• Treffen, Freizeiten & Reisen – bundesweite Reisen, Wochenenden, Gruppenfahrten und Freizeitangebote im In- und Ausland, organisiert vom Jugendclub und von Landesvereinen.
• Seminare & Workshops (online & Präsenz) – z. B. zu Mobilität, Haushalt, Selbstvertretung, Lebensalltag, Technik/Barrierefreiheit.
• Jugendkalender / Veranstaltungskalender – zentraler, bundesweiter Jugendkalender mit Terminen für junge Zielgruppen (Seminare, Sport, Kultur, Fortbildung).
• Podcasts (offSight, Weitere) – regelmäßige Podcast-Folgen mit Themen wie Technik, Hilfsmittel, Politik, Lifestyle; geeignet zur barrierefreien Informationsvermittlung und Communitybildung.
• YouTube & Social Media (Instagram) – Videomaterial, Tutorials, Event-Clips, Einblicke in Aktionen; Jugend nutzt Instagram & YouTube gezielt für jüngere Zielgruppen.
• WhatsApp-Community / Safe-Space – geschlossene/geschützte Gruppen für Austausch junger Mitglieder (bis 35), schnelle Infos, Austausch, Verabredungen.
• Mailingliste & Austauschforen – klassische Mailingliste (dbsv-jugend-subscribe@as-2.de) plus Community-Foren (Offsight) für detaillierten Austausch.

9.2 Typische Inhalte / Ziele der Jugendangebote
• Praktische Alltagskompetenz (Mobilität, Haushalt, Technik)
• Selbstvertretung & politische Bildung (Teilnahme an Aktionen, politischer Austausch)
• Freizeit, Sport & Kultur (Trainings, Workshops, gemeinsame Unternehmungen)
• Peer-Support & Netzwerke (Austausch mit Gleichaltrigen, Mentoring)
• Digitales Angebot & Barrierefreiheit (Podcasts, DAISY/Audio, barrierefreie Tutorials)

9.3 Letzte drei Jugendprojekte
1. Web 2.0
Im Ersten Jugendprojekt "Jugend im Web 2.0" ging es in erster Linie um digitale Themen. Wir sind gestartet mit Einsteiegerseminaren zu den Damals großen SOcial Media Plattformen Facebook und Twitter, dort konzentrierten wir uns vor allem auf Bedienung und Barrierefreiheit.

Anschließend lag der Fokus auf dem erstellen und Umsetzen von Onlinekampagnen im sozialen Bereich durch Ehrenamtliche und Aktivisten. Auch dazu fanden einige Seminare statt. Auch unser Podcast und YT-KAnal entstand damals

2. Wir sehen keine Grenzen
Blinde und sehbehinderte Menschen werden zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben zunehmend auf die Unterstützung durch Angehörige oder Assistenz verwiesen.
In dem dreijährigen Projekt "Wir sehen keine Grenzen" lernen sie an vielen Beispielen im Sinne des Peer-Supports von Gleichbetroffenen, dass man sehr vieles auch mit Seheinschränkung selbst schaffen kann und dadurch mehr Selbstwirksamkeit, Autonomie und Teilhabe erlebt.

In Präsenz- und Online-Seminaren werden junge Menschen fit im Haushalt, bei Behördenkontakten, beim Handwerk, in der Mobilität in Stadt und Natur und in außergewöhnlichen Sportarten.
Die Grundeinstellung, sich etwas zu trauen und die konkreten Fertigkeiten dazu werden nicht nur an einen jeweils kleinen Kreis von Teilnehmenden vermittelt, sondern auch in Blogs, Podcast-Episoden und Videos werden die Inhalte dauerhaft bereitgestellt.

In diesem Projekt waren vor Allem unsere Zeltwoche und das Heimwerker Seminar sehr Erfolgreich. Wir waren außerdem auch Surfen in Großenbrode

3. offSight offTime
Kann ich als blinder Mensch Windsurfen? Welche Videospiele sind für mich barrierefrei, und warum sind es nicht mehr? Wie finde ich auf einem Festival ohne Hilfe zu meinem Zelt zurück? Wie programmiere und bastele ich mir meine eigenen Gadgets? Welcher Kampfsport eignet sich für mich?

Freizeit ist wichtig für uns alle, und gerade deswegen gibt es so viele verschiedene Hobbies und Freizeitaktivitäten. Wir wollen uns unsere Freizeit so gestalten, wie es uns gefällt und uns bereichern.
Leider sind aber nicht alle Hobbies zugänglich für Menschen mit Seheinschränkung. Wir fragen uns: muss das eigentlich so sein?

Nö! Die Erfahrung zeigt, dass eine ganze Menge an Freizeitaktivitäten auch mit Seheinschränkung machbar ist, und dafür braucht es nur ein wenig Kreativität.

Also los geht’s! Drei Jahre lang, von November 2023 bis November 2026, wollen wir online und in Präsenz Hobbies und Freizeitaktivitäten mit euch zusammen ausprobieren, wollen Sporttreiben, Theaterspielen und Dinge kreieren!
Dazu suchen wir uns Kooperationspartnerinnen, -partner und Organisationen in den verschiedenen Freizeitbereichen, um mit ihnen und euch Hilfsmittel, Wege und Methoden zu entwickeln, die es euch ermöglichen sollen, euer neues Wahlhobby ganz zu eurem zu machen.

Zwei große Erfolge waren der Escape Room auf dem Louis Braille Festival und das Wanderseminar für blinde und sehbehinderte Leute in Baden-Württemberg

9.4 Bundesjugendteam
Das Team der DBSV-Jugendvertretenden setzt sich im Verband für die Belange junger blinder und sehbehinderter Menschen ein. Die ehrenamtlichen Jugendvertretenden von Bund und Ländern tauschen sich regelmäßig im Rahmen von Telefonkonferenzen, Chats und Jugendseminaren aus. Wenn auch du Lust hast, dich zu engagieren und einen Einblick in die Arbeit eines Bundesverbands zu gewinnen, melde dich gern.

Sophie Heinicke: Ansprechpartnerin für Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland
E-Mail: s.heinicke@dbsv.org

Raphael Thoma: Ansprechpartner für Bayern, Baden, Südbaden, Württemberg
E-Mail: r.thoma@dbsv.org

Florian Lichteblau: Ansprechpartner für Rheinland-Pfalz, Nordrhein, Westphalen
E-Mail: f.lichteblau@dbsv.org

Jan Brinkmann: Ansprechpartner für Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
E-Mail: j.brinkmann@dbsv.org

Marie Lampe: Ansprechpartnerin für Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hessen, Thüringen
E-Mail: m.lampe@dbsv.org

10. Warum Mitglied bleiben — Gründe und Nutzen
Eine Mitgliedschaft beim DBSV bzw. in einem der Landesvereine bietet mehrere Ebenen von Nutzen: individuelle Beratung, materielle Vorteile, Teilnahme- und Mitgestaltungsmöglichkeiten, sowie kollektive politische Wirkung.

10.1 Beratung und konkrete Hilfe vor Ort
Die Landesvereine bieten umfangreiche Beratung (z. B. Sozial- und Rechtsberatung, Hilfe bei Antragstellungen, Unterstützung bei Hilfsmitteln). Das qualitätsgesicherte Beratungsangebot „Blickpunkt Auge“ ist ein konkretes, bundesweit etabliertes Angebot des DBSV für Rat und Hilfe bei Sehverlust; es ist telefonisch, lokal und online erreichbar. Solche Angebote sind oft nur durch die Vernetzung des Verbands möglich.

10.2 Politische Interessenvertretung & Wirkung
Als Dachverband koordiniert der DBSV die politische Vertretung auf Bundesebene (Lobbyarbeit, Stellungnahmen zu Barrierefreiheit, Sozialpolitik, etc.). Mitgliedsbeiträge stärken die Durchsetzungskraft gegenüber Politik, Behörden und Wirtschaft. Der DBSV ist z. B. im Lobbyregister gelistet und tritt als qualifizierte Interessenvertretung auf.

10.3 Information & Formate in barrierefreien Medien
Mitglieder erhalten Zugang zu Hörmedien, dem Verbandsmagazin „Sichtweisen“, dem DBSV-Inform-Angebot (DAISY/CD, App, Online) und weiteren Publikationen. Für Menschen mit Seheinschränkungen ist dieser barrierefreie Informationszugang ein zentraler Mehrwert.

10.4 Gemeinschaft, Freizeit & Netzwerk
Regelmäßige Treffen, Freizeiten, Seminare und Jugendformate schaffen soziale Kontakte, Peer-Support, Lernmöglichkeiten und Freizeitvergnügen — oft kostenlos oder vergünstigt für Mitglieder. Das persönliche Netzwerk hilft sowohl im Alltag als auch in Krisen.

10.5 Materielle Vorteile & Rabatte (DBSV-Karte)
Mitglieder erhalten die DBSV-Karte (Mitgliedsausweis des DBSV), mit der zahlreiche Rabatte und Vergünstigungen bei Kooperationspartnern nutzbar sind (z. B. bei Hilfsmittelherstellern, Verlagen, Weiterbildungsanbietern, Reiseanbietern). Die Kooperationen und die Liste der Vergünstigungen werden zentral gepflegt und regelmäßig aktualisiert. Konkrete Beispiele (Auszug, Stand 2024/2025): Rabatt auf Fernstudienkurse (sgd: 20 %), Rabatte bei Hilfsmittelanbietern (z. B. Optelec, Reinecker Vision), Fortbildungs-Rabatte beim Berufsförderungswerk, Vergünstigungen bei Reise-/Hotelangeboten. Details und Einlösebedingungen sind in der offiziellen Liste ersichtlich.

10.6 Ehrenamtliche Mitwirkung und Mitbestimmung
Mitglieder können sich ehrenamtlich engagieren (Orts-/Bezirksgruppen, Landesvorstände, Jugendclub) und an Entscheidungsprozessen teilnehmen. Damit gestalten sie aktiv Angebote, Kampagnen und die Verbandsarbeit mit. Die Mitbestimmung stärkt die Repräsentation der Betroffenenperspektive.

11. Die DBSV-Karte — Details, Beispiele und Hinweise zur Nutzung
Die DBSV-Karte ist der Mitgliedsausweis des DBSV und eröffnet Mitgliedern eine Reihe praktischer Vergünstigungen. Wichtige Punkte:
• Wie erhält man die Karte?: Die DBSV-Karte wird in der Regel nach Aufnahme in einen Landes-/Ortsverein automatisch ausgestellt; Informationen zur Mitgliedschaft und Antragswegen stehen auf der DBSV-Website oder beim Landesverein.
• Was kann die Karte?: Vorlage bei Kooperationspartnern ermöglicht Rabatte auf Hilfsmittel, Fortbildungen, Verlags-/Buchangebote, Reise-/Hotelermäßigungen u. v. m. Die konkrete Liste der Partner und Konditionen ist als offizielle PDF/Auflistung verfügbar. Beispiele aus der Liste
• Wichtige Nutzungsregeln (typische Bedingungen): Rabatte sind meist an die Vorlage der Karte oder an Angabe der DBSV-Nummer gebunden; manche Partner benötigen vorherige Registrierung oder Gutscheincodes; Rabatte gelten meistens nicht für Reparaturen, Sonderaktionen oder bereits reduzierte Ware; Barauszahlung ist in der Regel ausgeschlossen. Genauere Konditionen stehen in der offiziellen Vergünstigungs-Liste.

12. Praktische Schritte — Mitglied werden, Kontakte, wie man Angebote nutzt
1. Information & Kontaktaufnahme: Auf der Website „Mitglied werden“ können Interessierte Informationsmaterial anfordern und den zuständigen Landesverein über die PLZ-Suche finden. (Mitgliedschaftsmodalitäten und Beiträge werden von den Landesvereinen festgelegt.)
2. DBSV-Karte erhalten & prüfen: Nach Aufnahme im Landesverein erhält man (in der Regel) die DBSV-Karte. Für konkrete Vorteile: die aktuelle PDF-Liste mit Partnern herunterladen bzw. beim Landesverein nachfragen.
3. DBSV-Inform & Hörmedien abonnieren: Mitglieder können DBSV-Inform (DAISY-CD) beziehen; außerdem sind die Inhalte online und in der App verfügbar — Konto anlegen, App herunterladen.
4. Jugendangebote nutzen: Junge Menschen (z. T. bis 35 Jahre) können sich in die Jugend-Mailingliste eintragen, dem WhatsApp-Kanal/Instagram folgen, den Jugendkalender prüfen und an Seminaren/Freizeiten teilnehmen. 
5. Presse/Öffentlichkeitsarbeit & Anfragen: Für Presseanfragen gibt es einen Pressebereich und einen Presseverteiler; für Journalisten sind Ansprechpartner auf der DBSV-Presseseite gelistet.

13. Fit fürs Ehrenamt
Das Projekt „Fit fürs Ehrenamt“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) bietet blinden und sehbehinderten Engagierten praxisorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten, um ihre Kompetenzen im Ehrenamt zu stärken. Projektkoordinatorin ist Hannah Reuter.

Kommende Online-Seminare (2025)
13.10.2025 Fit für Social Media in der Vereinsarbeit Heiko Kunert
27.10.2025 Fit für die Selbsthilfe Hans-Werner Lange & Reiner Delgado
10.11.2025 Fit für die politische Interessenvertretung Christiane Möller
17.11.2025 Mehr Zeit fürs Wesentliche – Zeitmanagement Hannah Reuter
24.11.2025 Fit für den Pitch I – Projekte überzeugend präsentieren Reiner Delgado
01.12.2025 Fit für den Pitch II – Projekte überzeugend präsentieren Reiner Delgado

Alle Seminare finden online statt. Anmeldung unter: h.reuter@dbsv.org

Präsenzseminare 2026
• 06.–10.06.2026: „Fit für die Leitungsrolle“ in Magdeburg
• 25.–29.09.2026: „Fit für die Vereinsadministration“ in Magdeburg .

Weitere Angebote
• Austauschgruppen zu verschiedenen Themen werden angeboten. Bei Interesse bitte per E-Mail an h.reuter@dbsv.org nachfragen.
• Wiki Ehrenamt: Ein barrierefreies Online-Handbuch mit allen Seminarinhalten, das als Leitfaden für Ehrenamtliche dient.

Kontakt
Hannah Reuter
Projektkoordinatorin „Fit fürs Ehrenamt“
E-Mail: h.reuter@dbsv.org
Telefon: 030 285387-152

Linkzusammenfassung
1. Historie: https://www.dbsv.org/historisches.html# ... %20Betrieb.
2. Präsidium: https://www.dbsv.org/praesidium.html
3. Struktur: https://www.dbsv.org/struktur.html
4. Ansprechpartner: https://www.dbsv.org/ansprechpartner-dbsv.html
5. Tätigkeitsberichte: https://www.dbsv.org/taetigkeitsberichte.html
6. Übergreifende Fachausschüsse: https://www.dbsv.org/fachausschuesse.html
7. Fachgremien: https://www.dbsv.org/dbsv-fachgremien.html
8. Landesvereine: https://www.dbsv.org/landesvereine.html
9. Kooperative Mitglieder: https://www.dbsv.org/korporative-mitglieder.html
10. Rechtsberatung/rbm: https://www.dbsv.org/rechtsberatung.html
11. Internationales: https://www.dbsv.org/internationales-engagement.html
12. Pressemitteilungen: https://www.dbsv.org/pressemitteilungen.html
13. Pressebilder: https://www.dbsv.org/pressebilder.html
14. DBSV Inform: https://www.dbsv.org/dbsv-inform.html
15. Sichtweisen: https://www.dbsv.org/verbandszeitschrif ... eisen.html
16. Die Brücke: https://www.dbsv.org/bruecke.html
17. Facebook: https://www.facebook.com/DBSV.org/
18. Instagram DBSV: https://www.instagram.com/dbsv_org/?hl=en
19. Instagram Jugend: https://www.instagram.com/dbsv_jugendclub/?hl=en
20. Linkedin DBSV: https://www.linkedin.com/company/dbsv-o ... bdomain=de
21. YouTube DBSV: https://www.youtube.com/channel/UCW7pxS ... 3VHKQ/live
22. YouTube Jugend: https://www.youtube.com/channel/UCW7pxS ... 3VHKQ/live
23. WhatsApp-Kanal: https://www.dbsv.org/aktuell/dbsv-start ... naele.html
24. Newsletter DBSV direkt: https://www.dbsv.org/newsletter-dbsv-direkt.html
25. Mailingliste Jugend: https://www.as-2.de/mailman/listinfo/dbsv-jugend
26. Jugend-Newsletter: https://www.as-2.de/mailman/listinfo/nl-jugendclub
27. Podcasts: https://sichtweisen-online.org/dbsv-podcasts
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Unser Verbandstag: So war’s und geht’s weiter

Verfasst: 05.09.2026, 14:47
von Sophie Heinicke
Es war mal wieder so weit: Der Verbandstag des DBSV fand in Berlin statt. Klingt vielleicht erst einmal trocken und uninteressant, ist aber einer der wichtigsten Termine überhaupt. Auf dem Verbandstag treffen sich nämlich alle wichtigen Menschen unserer Selbsthilfe: die Vorsitzenden und/oder Vorstände der Landesvereine, der kooperativen Mitglieder und natürlich des Dachverbandes. Außerdem sind immer einige wichtige Gäste aus der Politik dabei – unter anderem unsere Arbeitsministerin.
Und unsere Jugend war ebenfalls vertreten: Marie Lampe und Raphael Thoma waren als Stimme der jungen Generation vor Ort und haben natürlich ganz genau hingehört.

Maries und Raphaels Eindrücke vom Verbandstag 2026
Der Verbandstag des DBSV fand in diesem Jahr vom 25. bis 27. Juni in Berlin statt. Diese Veranstaltung, die alle vier Jahre stattfindet, stellt die Weichen für die nächsten Jahre der Verbandsarbeit. Neben der Wahl des Präsidenten des DBSV und seines Stellvertreters ist insbesondere die Wahl des Präsidiums richtungsweisend.

Pünktlich um 9:00 Uhr eröffnete der Präsident des DBSV, Hans-Werner Lange, am Donnerstagmorgen den diesjährigen Verbandstag. In seinem Grußwort sprach er von den turbulenten politischen Zeiten und dem damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Umbruch in Deutschland. Dieser betreffe nicht nur blinde und sehbehinderte Menschen, sondern die gesamte Gesellschaft. Deshalb sei es für ihn besonders wichtig, einen starken Verband zu haben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Mit dem Tagungshotel hatte man sich außerdem einen wirklich gelungenen Veranstaltungsort ausgesucht. Dort fanden einige Wochen später auch die erste Mitgliederversammlung des ABSV sowie vor einiger Zeit der OffSight-Theater-Workshop statt. Um die Orientierung zu erleichtern, wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, unter anderem ein provisorisches Leitsystem sowie Beschriftungen in Brailleschrift an den Türen. Besonders schön fanden wir die Rückmeldung der Hotelmitarbeitenden: Sie meinten später, dass sie diese Maßnahmen eigentlich dauerhaft beibehalten könnten.

Dann ging es richtig los
Ein weiteres Thema, das in den kommenden Jahren für große Veränderungen sorgen wird, ist die Künstliche Intelligenz. Der dazu angebotene Workshop war für Raphael besonders interessant. In einem spannenden Vortrag stellte Andrea Katemann die Chancen und Risiken der KI eindrucksvoll dar. Sie präsentierte verschiedene Robotermodelle, die künftig den Blindenlangstock oder sogar den Blindenführhund ersetzen könnten. Die Leiterin der Deutschen Blinden-Bibliothek in Marburg hatte bereits einige dieser Modelle ausprobiert.
In der anschließenden Diskussion war man sich jedoch einig, dass Künstliche Intelligenz das Leben blinder und sehbehinderter Menschen zwar in vielen Bereichen erleichtern kann, Blindenlangstock und Blindenführhund aber auch in Zukunft unverzichtbar bleiben werden. Fällt die Technik beispielsweise einmal aus, muss man schließlich auf bewährte Hilfsmittel zurückgreifen können.

Der Donnerstagnachmittag widmete sich dem Erscheinungsbild des DBSV in den kommenden Jahren. Diskutiert wurde unter anderem die Frage, wie der Verband auch für junge Menschen attraktiv bleiben kann, um dem in den vergangenen Jahren spürbaren Mitgliederschwund entgegenzuwirken. Außerdem wurde darüber gesprochen, den Fokus stärker auf sehbehinderte Mitglieder zu richten, da sich diese teilweise noch nicht vollständig zugehörig fühlen. Häufig werde nach außen noch immer das Bild eines reinen Blindenverbandes vermittelt.
Ein wichtiges Vorhaben – allerdings keineswegs ein neues. Darüber hatten wir bereits beim letzten Verbandstag gesprochen. Wir werden sehen, was dieses Mal daraus wird.

Um potenziellen neuen Mitgliedern den Einstieg zu erleichtern, hatten wir gemeinsam mit einigen anderen bereits damals vorgeschlagen, ein zentrales Mitgliederformular zu entwickeln. Natürlich wäre es eine Herausforderung, die unterschiedlichen Mitgliedschaftsbedingungen der Landesvereine übersichtlich darzustellen. In Zeiten der Digitalisierung sollte das aber durchaus machbar sein.
Nun gibt es zumindest eine Light-Version dieser Idee: Interessierte können auf der Webseite des DBSV ihre Kontaktdaten hinterlassen. Diese werden anschließend an den zuständigen Landesverein weitergeleitet, der dann den weiteren Kontakt übernimmt. Aus unserer Sicht könnte dieses Angebot allerdings etwas missverständlich sein, sodass manche Menschen glauben, mit dem Ausfüllen des Formulars bereits Mitglied zu sein. Trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung – und deshalb werden wir dieses Angebot sicherlich auch künftig weiter bewerben.

Auch das „neue Branding“, also das einheitlichere Erscheinungsbild mit dem Augenlogo, wurde thematisiert. Mittlerweile nutzen es fast alle Landesvereine – mit Ausnahme von Thüringen.

Am Nachmittag standen verschiedene Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auf dem Programm. In dem Workshop, den Marie mitleitete und an dem Raphael ebenfalls teilnahm, ging es um überregionale Präsenzveranstaltungen. Besonders interessant war für Raphael zu hören, über welche Veranstaltungen die anderen Teilnehmenden berichteten. Außerdem wurde darüber gesprochen, wie man Veranstaltungen ansprechend bewerben kann, um möglichst viele Interessierte zu erreichen. Dabei tauschten sie sich sowohl über Veranstaltungen des DBSV und seiner Landesverbände als auch über Kooperationsveranstaltungen mit anderen, nicht zur DBSV-Familie gehörenden Verbänden aus. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, unseren Jugendveranstaltungskalender zu einem Veranstaltungskalender für alle aus- bzw. neuzubauen.
Außerdem überlegten sie, wie sich einige Präsenzveranstaltungen so anpassen ließen, dass auch Menschen online daran teilnehmen könnten.

Marie ging außerdem noch einmal näher auf die vergangenen Angebote der Jugendprojekte ein. Wie viele Menschen sind erst Teil unserer Community geworden, weil sie an einer Reise, einem Workshop oder einem Online-Treff teilgenommen haben? Leider hat das vorerst ein Ende, da unsere Jugendarbeit vollständig projektfinanziert ist und bislang kein neues Projekt bewilligt wurde. Das bereitet uns große Sorgen, und wir sind gespannt, wie es ab November weitergehen wird.

So endete der erste Tag und die wohlverdiente Freizeit begann. Eigentlich ist diese Zeit fast die produktivste des gesamten Verbandstags, weil man in entspannter Atmosphäre viele Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen und sich vernetzen kann. Daneben durfte natürlich auch das Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Ecuador nicht fehlen.

So ging es am nächsten Tag weiter
Neben einigen Satzungsänderungen stand der Freitagvormittag ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit. Es wurden mehrere Resolutionen verabschiedet, die ihr auf der Webseite des DBSV unter den Pressemitteilungen nachlesen könnt.
Kurz gesagt ging es unter anderem um den Fall einer blinden Frau, deren Rehabilitationsmaßnahme aufgrund ihrer Blindheit sowie des damit verbundenen Mehraufwandes und der entstehenden Mehrkosten abgelehnt wurde. Der Bundesgerichtshof gab der Einrichtung recht. Deshalb müssen wir künftig genau beobachten, wie Rehabilitationsmaßnahmen für unsere Zielgruppen weiterhin sichergestellt werden können.
Außerdem ging es um unsere Berufsförderungswerke, die ebenfalls finanziell unter Druck stehen und gleichzeitig immer weniger Teilnehmende verzeichnen. Die Sorge ist groß, dass eines nach dem anderen geschlossen werden könnte. Kritisiert wurde außerdem, dass mobile Angebote – beispielsweise QuikStep – in der Resolution überhaupt nicht erwähnt wurden. Dadurch entstand eine Diskussion darüber, ob die Berufsförderungswerke gerade in Zeiten der Inklusion tatsächlich in ihrer bisherigen Form unverzichtbar sind. Tragischerweise wurde diese Debatte jedoch ein wenig abgewatscht mit den Worten: „Darüber können wir ja in 30 Jahren noch einmal sprechen.” Dabei kennen wir vermutlich alle genügend Beispiele dafür, dass inklusive Schulbildung in der Praxis leider nicht immer funktioniert.

Im Anschluss folgte ein öffentlicher Teil des Verbandstags, der sogar live gestreamt wurde. Schade war allerdings, dass der Stream über den YouTube-Kanal des DBSV kaum beworben wurde. Vielleicht klappt das beim nächsten Mal wieder besser.
An diesem öffentlich zugänglichen Teil des Verbandstags nahmen neben interessierten Besucherinnen und Besuchern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit teil. Neben den Grußworten von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, gab es eine Diskussionsrunde. Gemeinsam mit Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, und Hans-Werner Lange sprachen sie über aktuelle politische Entwicklungen.

Bärbel Bas ging sowohl in ihrem Grußwort als auch in der anschließenden Diskussion auf die enge Zusammenarbeit ihres Ministeriums mit dem DBSV ein. Es sei ihr besonders wichtig, die Belange von Menschen mit Behinderungen ernst zu nehmen, da sie unsere Gesellschaft bereichern. Deshalb sei es für sie eine große Ehre gewesen, beim Verbandstag sprechen zu dürfen.

Mehrfach ging es außerdem um das veröffentlichte Kürzungspapier, das unter anderem erhebliche Einsparungen in der Eingliederungshilfe vorsieht. Die Arbeitsministerin betonte, dass es keine Einschränkungen beim Grund- oder Wahlrecht geben werde, der Sozialstaat jedoch auf eine langfristig stabile Grundlage gestellt werden müsse.

Marie fand besonders, dass Verena Bentele viele starke Beiträge einbrachte. Sie machte deutlich, dass an dieser Stelle eigentlich nicht gespart werden müsse, wenn stattdessen an anderer Stelle Einsparpotenziale genutzt würden. Man könnte beispielsweise Menschen mit sehr hohen Einkommen gleichmäßiger besteuern oder konsequenter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Für diese Aussagen erhielt sie allerdings deutlich weniger Applaus – was durchaus bemerkenswert war.

Für Fragen aus dem Publikum blieb leider keine Zeit. Natürlich lässt sich eine Veranstaltung ohne offene Fragerunde leichter steuern, dennoch wäre sie eine schöne Möglichkeit gewesen, die Teilnehmenden stärker einzubeziehen.

Am Samstagvormittag standen die Wahlen des Präsidenten des DBSV, seines Stellvertreters sowie des Präsidiums an. An der Spitze des DBSV hat sich nichts verändert: Hans-Werner Lange wurde mit überwältigender Mehrheit erneut zum Präsidenten gewählt. Ähnlich verhielt es sich bei seinem Stellvertreter Thomas Krämer.

Besonders freut es uns jedoch, dass mit Vreni Bock eine junge, 23-jährige Frau ins Präsidium gewählt wurde. Gerade in einem Verband wie dem DBSV ist es wichtig, dass auch junge Menschen gehört werden und ihre Interessen einbringen können.
Wir wünschen ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute und werden natürlich weiterhin in engem Austausch mit ihr bleiben.

Das war es dann auch wieder. Das Feedback von Marie und Raphael fiel durchweg positiv aus. Zu jeder Zeit herrschte ein respektvoller Austausch und es ist natürlich immer schön, Menschen persönlich zu treffen, von denen man sonst oft nur die Namen kennt.

Das ist Vreni
Und natürlich möchten wir euch unsere neue Frau im Präsidium auch noch etwas besser vorstellen. Wobei – eigentlich macht sie das am besten selbst.

Hallo, ich bin Vreni, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Hamburg. Beim DBSV-Verbandstag wurde ich ins Präsidium gewählt. Wenn ich das so sage, klingt das für mich ehrlich gesagt immer noch total ungewohnt. Es ist auf jeden Fall mega aufregend für mich. Ich freue mich riesig auf die Aufgaben, die jetzt auf mich zukommen. Ich bin total gespannt, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird. Deshalb dachte ich, ich erzähle euch einfach mal ein bisschen, wie es überhaupt dazu gekommen ist.

Vielleicht erst einmal kurz zu mir: Ich lebe in Hamburg, studiere dort an der Universität und arbeite nebenbei bei Open Up. Das ist eine Kulturberatungsstelle für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Dort beraten wir rund um das Thema Barrierefreiheit – sowohl Kultureinrichtungen als auch Eltern sowie behinderte Kinder und Jugendliche selbst.
Außerdem arbeite ich gelegentlich im Dialoghaus Hamburg und engagiere mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen. Seit 2023 bin ich in der studentischen Telefonseelsorge aktiv und seit 2025 außerdem in unserem neu gegründeten Verein, dem Antiableistischen Netzwerk, das sich – wie der Name schon sagt – mit Antiableismus beschäftigt.
Momentan organisieren wir zum Beispiel Peer-Support-Angebote für behinderte Menschen. Wir möchten Räume schaffen, in denen sie sich über ableistische Erfahrungen austauschen können – Erfahrungen, die leider auch heute noch den Alltag vieler behinderter Menschen prägen.
Diese Form von Diskriminierung zu erleben, ist unglaublich kräftezehrend. Gerade deshalb finde ich es so wichtig, dass wir damit nicht allein bleiben, sondern uns gegenseitig unterstützen und austauschen können.

Und jetzt bin ich plötzlich im Präsidium des DBSV gelandet. Das war ehrlich gesagt gar nicht mein Plan. Ich habe nicht gedacht: „Jetzt gehe ich mal ins Präsidium.“ Stattdessen wurde ich vom Vorstand des BSVH, also des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg, für die Arbeit vorgeschlagen.
Dann habe ich natürlich erst einmal darüber nachgedacht: Ist das eine Aufgabe, die ich mir vorstellen kann? Möchte ich das wirklich machen?

Mein größter Motivationsfaktor war letztlich der Gedanke, dass es im Präsidium unbedingt auch junge Perspektiven braucht. Momentan war dort niemand unter 30 Jahren vertreten. Dadurch kommen unsere Sichtweisen möglicherweise viel zu selten vor. Ich dachte mir: Das muss sich ändern.
Ich würde gerne eine Brücke zwischen uns als jungen Menschen und der Arbeit des Präsidiums sein. Ich glaube, dass wir als junge Generation ziemlich genau wissen, was wir brauchen und welche Themen uns bewegen.

Genauso wichtig ist mir aber auch, eine antiableistische Perspektive einzubringen. Ich habe das Gefühl, dass der Begriff Ableismus im DBSV bisher noch nicht besonders präsent ist. Das würde ich gerne ändern. Gerade der DBSV sollte sich auf politischer Ebene deutlich gegen Ableismus und für eine inklusive Gesellschaft einsetzen.
Hinzu kommt die aktuell schwierige politische Situation. Gerade wird wieder darüber diskutiert, Leistungen für behinderte Menschen – beispielsweise in der Eingliederungshilfe – zu kürzen. Umso wichtiger finde ich es, dass wir unsere Perspektiven einbringen.

Ich würde sagen, dass ich beim Verbandstag unglaublich viel Unterstützung und Zuspruch erfahren habe. Mir wurde das Gefühl vermittelt, dass junge Perspektiven ausdrücklich gewünscht sind. Das zeigt für mich auch das Wahlergebnis: Ich wurde mit 111 von 135 Stimmen gewählt. Mit einem solchen Ergebnis hätte ich wirklich nicht gerechnet. Es hat mich riesig gefreut und zeigt mir, dass diese Perspektiven – zumindest im Moment – gehört werden wollen.

Ich war bisher noch nie Mitglied im Präsidium oder Vorstand eines so großen Verbandes und bin gespannt, was auf mich zukommt. Natürlich wird es neue Herausforderungen geben, aber ganz bestimmt auch viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr darauf.

Das war’s erst einmal von mir. Liebe Grüße – und wir hören uns bestimmt bald wieder. Bis bald!