Erfahrungen mit whitecane.IO

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Erfahrungen mit whitecane.IO

Beitrag von Hawkeye » 07.11.2020, 13:03

Hallo Zusammen,

mich würde sehr interessieren, ob jemand schon Erfahrungen mit dem "whitecane.IO" hat. Der whitecane.IO ist ein sehr leichter Blindenlangstock aus Carbon. Mehr Informationen findet ihr auch unter:

https://whitecane.de/io/


Bzw. bei IRIS in Hamburg:

https://www.iris-hamburg.org/hilfsmittel.html

Über Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße

Hawkeye

Re: Erfahrungen mit whitecane.IO

Beitrag von Robbie Sandberg DBSV Mitarbeiter » 07.09.2021, 13:06

Was am IO zuerst auffällt, ist dass er am oberen Ende etwas nach innen gebogen ist. Ich führe den Stock mit rechts und darauf bezieht sich meine folgende Beschreibung.
Man muss die Stockhand nicht mehr vor die Körpermitte bringen, sondern man kann sie ganz entspannt runterhängen lassen. Durch die leichte Biegung ist die Stockspitze dann schon da, wo man bei einem graden Stock nach links pendeln müsste. Um nach rechts zu pendeln, bewegt man die Hand dann einfach nach rechts.
Was mich am meisten geflasht hat, ist der Überlastungsschutz. Die meisten Stöcke gehen an den Gelenken Kaput, weil die Verbindungsteile ausleiern oder brechen, wenn man zu oft irgendwo hinterhakt. Der IO biegt sich ab einem bestimmten Druck einfach durch und federt wieder zurück in die Ursprungsform, wenn der Druck nachlässt. Dadurch rammt man ihn sich auch nicht in den Bauch, wenn die Spitze mal stecken bleibt.
Dabei ist der Stock an sich nicht elastisch. Die Teile werden aber durch einen elastischen Draht zusammengehalten, der nachgibt, wenn der unterste Teil zu stark belastet wird.
Der IO ist dreiteilig und lässt sich nicht so kompakt zusammenlegen, wie vier- oder fünfteiler. Als Alltagsstock ist er mir der Liebste, aber für bestimmte Gelegenheiten, z.B. Rockkonzerte oder Stadionbesuche, nehme ich einen Vierteiler mit, den ich mir an den Gürtel hängen kann.

Re: Erfahrungen mit whitecane.IO

Beitrag von Robbie Sandberg DBSV Mitarbeiter » 07.09.2021, 16:07

Was am IO zuerst auffällt, ist dass er am oberen Ende etwas nach innen gebogen ist. Ich führe den Stock mit rechts und darauf bezieht sich meine folgende Beschreibung.
Man muss die Stockhand nicht mehr vor die Körpermitte bringen, sondern man kann sie ganz entspannt runterhängen lassen. Durch die leichte Biegung ist die Stockspitze dann schon da, wo man bei einem graden Stock nach links pendeln müsste. Um nach rechts zu pendeln, bewegt man die Hand dann einfach nach rechts.
Was mich am meisten geflasht hat, ist der Überlastungsschutz. Die meisten Stöcke gehen an den Gelenken Kaput, weil die Verbindungsteile ausleiern oder brechen, wenn man zu oft irgendwo hinterhakt. Der IO biegt sich ab einem bestimmten Druck einfach durch und federt wieder zurück in die Ursprungsform, wenn der Druck nachlässt. Dadurch rammt man ihn sich auch nicht in den Bauch, wenn die Spitze mal stecken bleibt.
Dabei ist der Stock an sich nicht elastisch. Die Teile werden aber durch einen elastischen Draht zusammengehalten, der nachgibt, wenn der unterste Teil zu stark belastet wird.
Der IO ist dreiteilig und lässt sich nicht so kompakt zusammenlegen, wie vier- oder fünfteiler. Als Alltagsstock ist er mir der Liebste, aber für bestimmte Gelegenheiten, z.B. Rockkonzerte oder Stadionbesuche, nehme ich einen Vierteiler mit, den ich mir an den Gürtel hängen kann.

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